El Hierro 2008

El Hierro 2008 – von Renate Falk

Über Ostern waren wir zu viert 12 Tage zum Tauchen auf El Hierro, der kleinsten Insel der Kanaren, bei der Tauchbasis Fandiving von Jutta und Günter Baumgartel. Nachdem wir schon mehrmals im Sommer Urlaub im kleinen Fischer- und Taucherort La Restinga im Süden der Insel gemacht hatten, wollten wir die Insel und das Meer einmal früh im Jahr erleben.

Nachdem Jutta unser Hinkommen wieder perfekt organisiert hatte, landeten wir per Inselflieger von Teneriffa auf El Hierro, wurden am Flughafen abgeholt und nach La Restinga in ein schönes Appartement direkt am Meer gebracht. Ab dem nächsten Tag war Tauchen angesagt.
Zu Beginn im Hafen, wo es schon viel zu sehen gibt: Große Stech- und Schmetterlingsrochen, Sepien und ein im Sand vergrabener Engelshai. Dann ging’s per Boot zu den schönen Tauchplätzen im Mar de las Calmas, dem Meer der Ruhe, im Westen und, da der Wettergott uns gnädig und der Wind nicht zu stark war, auch Richtung Osten. Wir tauchten an der Lava-Nase Baja Rosario zu Röhrenaalen und Zackenbarschen, zu den Zylinderrosen in der „Teufelshöhle“ Cueva del Diablo und hinab in die schöne Unterwasserlandschaft mit schwarzen Korallen am Punta del Rio. Am Punta Restinga waren Zackenbarsche, Gelbflossenmakrelen und Muränen zu sehen und am Playa de la Herradura große Schwärme verschiedener Brassen. Der legendäre El Bajon, ein unterseeischer Berg vor der Küste, mit bis auf 100 Meter tief abfallenden Steilwänden, bot uns alles, was das Taucherherz begehrt:

Schwarze Makrelen, Bernsteinmakrelen, Drückerfische, Barrakudas u.v.m.. Das Amphitheater’ an Punta Restinga III war wieder ein Erlebnis ebenso wie der Platz Punta Miradero, an dem sich ein großer Zackenbarsch, Gelbflossenmakrelen und eine dicke Rotbandbrasse präsentiert haben. Und zum Abschluss gab es noch eine Galavorstellung des großen Zackenbarsches am Wüstentauchplatz’ El Desierto. Der Ablauf der Tauchgänge war perfekt wie immer: Da Günter nur 6 Taucher mitnimmt, fühlt man sich stets gut betreut – vom Bootsfahren über die Begleitung beim Tauchen bis zum Ausstieg. Günter hat immer etwas zu zeigen – wenn keine großen Fische da sind, findet er schöne Kleinigkeiten zum Ansehen und Fotografieren.

Die Wassertemperatur war mit 19° noch recht frisch, den 7mm-Anzug konnten wir gut gebrauchen.
Da auch die Insel sehr schön ist, besonders zu dieser Jahreszeit, wo es grünt und blüht, haben wir uns für die letzten drei Tage ein Auto gemietet und noch einige Ausflüge gemacht.

Fazit: Es war wieder ein rundum gelungener Tauchurlaub

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