Kreta 2014

Saisonabschluss auf der Insel Kreta – von Dr. Andreas Falk

Tauchen und Trekking
Die schöne diesjährige Freiwassersaison mit mehrfachen Baggerseetauch- und Schnorchelgängen wollten wir im Oktober noch mit einem Highlight abschließen und sind kurz entschlossen nach Kreta geflogen.

Um dieser besonderen Insel gerecht zu werden, wurden nicht nur die Tauchkoffer gepackt, sondern auch die Trekkingschuhe mitgenommen. Die erste Woche unserer Rundfahrt war dann auch von Exkursionen in die hohen Berge und durch tiefe Schluchten geprägt, vorbei am Psiloritis,dem mit 2456 m höchsten Berg der Insel.

Ein schönes Gefühl, danach wieder die Schwimmflossenanzuziehen und in den warmen Fluten des Libyschen Meeres einzutauchen. Eine holländisch geführte Tauchbasis in Plakias bot eine gute Gelegenheit hierzu und wir konnten einige interessante Tagesfahrten mit dem Stationsboot vor der herrlichen Bergkulisse genießen. Auffällig für uns – die wir mehrere Jahrzehnte Taucherfahrung in der Ägäis haben – ist nicht nur der Rückgang der Fischbestände, sondern das Vordringen einiger Fischarten aus dem Roten Meer. So haben braune Kaninchenfische, die durch den Suez-Kanal eingewandert sind, heimische Arten vielerorts geradezu verdrängt. Zwar istes auch eine nette Überraschung, im Mittelmeer einen prächtigen Rotmeer-Husarenfisch zu entdecken, aber er gehört eigentlich nicht dorthin.

Nach einer Woche ging es dann über die Weißen Berge in den Westteil der Insel, dessen teilweise grandiose Steilküsten wir unter anderem noch vom Schiff aus erkunden konnten.

Eine Kretareise ist natürlich nicht denkbar ohne Besuch der für die europäische bzw. griechische Geschichte wichtigen Kulturstätten, von denen uns das neue Archäologische Museum in Iraklion am besten gefallen hat.

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